PLANETENWEG (BURGDORF-KALTACKER-WYNIGEN) AM DONNERSTAG, 9. FEBRUAR 2006

Organisatorisches und Routenbeschreibung
Hinfahrt mit Auto von Peter
Bern ab ca: 10h00
Peter sammelt die Einzelnen ein
Rückfahrt mit Bahn:
Wynigen ab:16h31
Bern an: 16h53
Wanderzeit:
ca. 3h00
Höhendifferenz:
Gleich zu Beginn leichte Steigung.
Verpflegung:
Im Landgasthof zum Hirschen in 3413 Kaltacker (Di und Mi geschlossen) Tel 034 422 32 16
 
Kurzbeschreibung der Route (Quelle: Route 2 aus Emmental I Berner Wanderbuch 2 Lueg, Oberwald, Lüderen, Napf der Berner Wanderwege)
Studienweg über Grössenverhältnisse im Weltall. Landschaftlich sehr schön.
Vom Bahnhof durch Post- und Gotthelfstrasse in, die Sägegasse. Beim Pestalozzischulhaus quer über den Platz und zwischen Hallen- und Freibad auf den Emmedamm. Auf diesem zur Waldeggbrügg:

Diese überschreiten und nach rechts in die steile Waldegghole. An ihrem obern Ausgang nach links und durch die Binzberghole weiter bergan, die bei Pt. 653 auf das Plateau des Binzbergs ausmündet. Hier beginnt das auf eine Strecke von rund 6 km verteilte Freilichtmodell des Sonnensystems (1973 erstellt von der Astronomischen Gesellschaft Burgdorf), das einen Begriff über die Grössen- und Distanzverhältnisse im Sonnensystem vermittelt.

Es zeigt im Massstab von 1:1 Milliarde die Grösse der Sonne und der Planeten, sowie deren Entfernung von der Sonne und verweist auf den kleinen Raum, den das Sonnensystem in der unermesslichen Weite des Weltalls einnimmt. Es beginnt mit dem Modell der Sonne, das einen Durchmesser von 1,4 Meter aufweist. Darauf folgen in masstäblich dem Weltall entsprechenden Abständen und Grössen, auf Betonpfähle montiert, die winzigen Modellkügelchen der Planeten Merkur, Venus, Erde und Mars. Jedem Modell ist eine aufschlussreiche Tabelle beigegeben. Bis Kaltacker ist der Planetenweg identisch mit der Wanderroute 3 zur Lueg.

Im Wald, kurz vor dem Forsthaus Binzberg, steht der Jupiter, vor Ober Rüglen Saturn mit seinen Ringen, und auf der Egg der Uranus. An der Strassengabelung, beim Schulhaus Kaltacker von der Luegroute abschwenken und etwa 5 Min. die Strasse nach links benützen, bis zur ersten Abzweigung nach rechts, die zur Hofgruppe Guetisberg hinunterführt.

Hier beim alten Speicher das Flursträsschen einschlagen, das sich durch sanft abgedachtes weites Ackerland nordwärts schlängelt. An den Gabelungen jeweils rechts haltend, gelangt man beim Gehöft Rutschiweid zum Neptun.

Auf dem Feldweg nach links durch den Rain, dann am Waldsaum in das waldumschlossene, verträumte Wiesentälchen des Chänerechbachs hinunter. Am Bachufer einige Schritte aufwärts, dann den schmalen Wiesenboden zu dem Grasweg queren, der im Gegenhang schräg nach linh in den Wald aufsteigt. Das wohltuend natürliche Tälchen erfreut Herz und Auge. Oberhalb einer waldumsäumten Weide Blick über den Graben zur Rutschiweid zurück. Am Südrand des Hirserenwaldes auf der nach rechts aufsteigenden Strasse bis zum Wegdreieck kurz vor der Höhe. Dort schlüpft neben einem mächtigen Mammutbaum, beheimatet in Kalifornien, ein schmaler Weg nach links in den Wald und mündet am östlichen Saum in die markierte Route Wynigen - Lueg. Durch einen holprigen Hohlweg geht es nun durch das Winiholz hinunter.

Im Abwärtsschreiten vom Waldausgang gegen das Dorf Wynigen, Blick über den Kappelengraben zum markanten Oberbüelchnubel. Wenig oberhalb des Dorfes steht der Pluto, der am weitesten von der Sonne entfernte Planet. Wollte man im Massstab unseres Planetenweges das Modell des nächsten Fixsterns (Proxima centauri) aufstellen, so müsste dieses in einer Entfernung von rund 40'000 Kilometern stehen, d. h. der Wanderweg müsste um die ganze Erde herum verlängert werden.

Auf der fallenden Luegstrasse betritt man beim Gasthof zur Linde die Dorfstrasse von Wynigen. An der schmucken Kirche vorbei zur nahen Station. Über Wynigen siehe Route 1.

An den Bahnschaltern von Burgdorf und Wynigen ist ein interessanter Führer über den Planetenweg erhältlich.


Aufgezeichnet mit GPS am 9.2.06


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